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Liberale DrogenpolitikDiamorphin, wie es ohne Markt eine Lösung gibt!Am Beispiel der Drogenpolitik zeigt sich, wie sich der Preis einer Ware ändern kann, wenn die Politik eingreift. In diesem Fall ist ein staatliches Eingreifen aber auch die Lösung, nur nicht so wie es bislang geschieht. Die Betrachtung des Drogenmarkts anhand von HeroinDieser Markt ist eigentlich ein klassischer freier Markt. Er funktioniert ohne staatliche Kontrolle oder Regulierungen. Die Nachfrage an Heroin ist relativ gering und dessen Herstellung sehr kostengünstig, weil die Produktion vor allem im Ausland mit niedrigen Löhnen von statten geht. Vor diesem Hintergrund müsste der Preis für das Gut Heroin recht niedrig sein. Aber das genaue Gegenteil ist der Fall. Der Heroinhandel ist verboten und das muss er auch sein. Daher sind aber auch die Beschaffungskosten und das Absatzrisiko sehr hoch. Beides treibt den Preis für die Ware Heroin in die Höhe. Die Folgen sind erheblich. Heroinabhängige sind dazu verdammt zu klauen und zu stehlen, sie betteln, lungern auf den Straßen in den Großstädten. Die Abhängigen müssen ihre Drogen unter menschunwürdigen Verhältnissen auf Spielplätzen, öffentlichen Toiletten, im Gestrüpp oder sonst wo setzen. Anher geht auch immer eine Belästigung der Bevölkerung, die durch die herumliegenden Spritzen, die Beschaffungskriminalität oder sich allein dadurch das diese Menschen einfach da sind belästig fühlen. An dieser Stelle ist die Politik gefragt was zu ändern. Immer neue Verbote und schärfere Maßnahmen führen zu keiner Lösung des Problems, jedoch ein einschneidender Schnitt in den Markt: staatlich kontrollierte kostenlose Abgabe von Heroin, in Form des synthetischen Heroins Diamorphin. Zunächst muss dafür der internationale gesetzliche Rahmen genausten geprüft und dann das Betäubungsmittelgesetz geändert werden. In so genannte Fixerstuben wird dann über die Gesundheitsämter das Diamorphin verabreicht. Natürlich mit dem Ziel, den Abhängigen von der Droge wieder los zu bekommen. Andere zusätzliche Maßnahmen die zur Integration des Menschen führen, sollten von den entsprechenden Hilfsorganisationen geleistet werden. Die Folgen für den illegalen Heroinmarkt wären katastrophal, er würde schlicht weg in sich zusammenbrechen. Wo keine Nachfrage ist, da kann sich kein Angebot halten. Dann wird es auch keinen Einstieg mehr in den Heroinkonsum geben, da schließlich die Droge nur an Abhängige ausgegeben wird und sich ein Markt für Neueinsteiger einfach nicht rentiert. Dazu Ludwig von Mieses: "Es steht fest, dass Alkoholismus, Kokainismus und Morphinismus fürchterliche Feinde des Lebens, der Gesundheit und der Arbeits- und Genussfähigkeit des Menschen sind, und der Utilitarier wird sie darum als Laster bezeichnen. Aber damit ist noch lange nicht bewiesen, dass die Obrigkeit zur Unterdrückung dieser Laster durch Handelsverbote einschreiten muss." Weiterführende LinksQuellen |
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