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Anarcho-Kapitalismus

Anarcho-Kapitalisten (auch Markt Anarchisten genannt) gehen davon aus, dass Menschen keine monopolistische Instanz wie den Staat brauchen, um in Frieden und Wohlstand miteinander zu leben. Alles was eine lebenswerte Gesellschaft braucht, wie Regeln, Instanzen zur Überwachung dieser Regeln und Wohlstand können durch freiwillige Absprachen und Tauschaktionen, sprich durch den Markt bereitgestellt werden.

Wie eine solche Gesellschaft dann konkret aussieht, darüber kann man nur mutmaßen. Die klassischen nichtstaatlichen Lösungen sind wohl traditionelle Familien oder Klans, die ihren Mitgliedern Schutz auf der Basis von Traditionen gewähren.

Dies ist auch durchaus eine Lösung, die von Anarcho-Kapitalisten akzeptiert wird. Allerdings ist der Anarcho-Kapitalismus eine Bewegung, die im individualistischen Westen, genauer in Amerika ihren Ursprung hat. Und deswegen schwebt wohl den meisten Anhängern dieser Bewegung kein traditionelles Rechtssystem vor, sondern ein kommerzielles, worauf auch der Begriff „Kapitalismus“ im Namen hindeutet. In einem solchen Rechtssystem gäbe es kommerzielle Rechts- und Sicherheitsanbieter, die ihre Kunden am freien Markt suchen müssten. Durch die dadurch entstehende Konkurrenz würden sich mit der Zeit sehr effektive Rechte durchsetzen, die ein Maximum an individueller Freiheit gewährleisten würden. Man hätte es also mit einem echt freien Markt, d.h. einem Markt der frei von monopolistischen Manipulationen ist zu tun.

Wer hier zum ersten Mal von der Idee eines nichtstaatlichen, kommerziellen Rechtsystems liest, der schüttelt wahrscheinlich gerade den Kopf. Denn wer dies lesen kann, der hat vermutlich schon einige Jahre, ja wahrscheinlich seine prägensten Jahre in einer Gesellschaft und einem Bildungssystem verbracht, in dem einem als Lösung für gesellschaftliche Probleme immer nur Monopollösungen aufgezeigt, ja einem regelrecht Angst vor anderen Ansätzen gemacht wurde. Aus dieser Prägung heraus kommen wahrscheinlich sofort Bedenken auf wie „im Anarcho-Kapitalismus würden die Reichen eine Aristokratie errichten“ oder „ohne staatliche Sozialprogramme würden die Ärmsten unter die Räder kommen, hat man ja damals in Manchester gesehen“ oder „wer kontrolliert die Rechtsunternehmen“, ja vielleicht sogar „ ohne Staat gibt es ja gar kein Geld, wie kann da ein Markt funktionieren?“.

Das sind alles sehr verständliche Bedenken, die aber aus einem Unwissen über das funktionieren von Märkten herrühren. Um solche Bedenken aus der Welt zu schaffen, gibt es diese Seite. Und für all jene Bedenken, auf die ich auf dieser Seite (noch) nicht eingehen kann, findet sich auf jeden Fall etwas in den angegebenen Literaturhinweisen oder unter den Links im Internet, bzw. in den Diskussionsforen. Eine Beschäftigung mit dem Anarcho-Kapitalismus lohnt sich aber auf jeden Fall. Denn selbst wenn man nachher feststellen sollte, dass es ohne Staat wohl doch nicht ganz gehen wird, so wird man mit Sicherheit viele Erkenntnisse über Politik gewonnen haben und vor allem darüber, was Politik alles ganz sicher nicht kann.

Weiterführende Links:

Anarcho-Kapitalismus - Die Website des Autors

Freiheitsfabrik - Ein Blog der das sagt, was andere nicht sagen.

anachist.tv - Eine deutschsprachige Community für Individual- und Marktanarchismus.

Staat und reGIERung – nein, danke!


Nico Metten: 25.09.2008

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