|




[Anzeige]
| |
Libertarismus
Der Staat ist nicht der wohlmeinende Beschützer von Recht und Ordnung,
sondern selbst ein Rechtsbrecher. Dies gilt nicht nur für Diktaturen,
sondern auch für unsere scheinbar freiheitlich-demokratische Grundordnung.
Stefan Blankertz
Der Libertarismus ist eine seit den 1930er Jahren vor allem eine aus den USA
stammende politische Philosophie, welche eine Laissez-faire-Gesellschaft
fordert. Sie betonen, dass jedes Individuum das Recht hat, mit seinem Leben und
seinem Besitz zu tun, was immer dieses möchte, solange dadurch diese Freiheit
anderer Individuen nicht verletzt wird. Im 19. Jahrhundert wurde libertär noch
synonym für anarchistisch benutzt und wird teilweise auch heute noch so
verwendet.
Freiheit, Eigentum und Rechtsgleichheit sind die Leitlinien
dieser Politik. Libertäre
treten für schrittweise Verbesserungen im Interesse der Steuerzahler in
Deutschland ein. Ziel ist eine regierungsunabhängige Marktwirtschaft und ein
grenzenloser Freihandel zum Wohle aller Menschen. Libertäre gibt es in allen
Gesellschaftszweigen und in vielen Parteien, sie leben häufig sehr unauffällig
in ihrer politischen Überzeugung.
Libertäre sehen die Welt als ein Land,
-
in dem kaum noch kontrollierbare konkurrierende Gewalten fast jeden
Lebensbereich mit Gesetzen nach eigenem Gutdünken regulieren,
-
in dem die politische Forderung nach "Gleichheit" das Eigentum wie die Achtung
vor anderen Lebensentwürfen zu zerstören droht,
-
in dem ein aufgeblähter
Regierungsapparat über die Hälfte des erwirtschafteten
Wohlstandes abschöpft und für seine eigenen Interessen verteilt und damit
missbraucht,
-
in dem das Grundgesetz immer mehr ausgehöhlt wird.
Libertäre fordern ein Land,
-
in dem freie Menschen ohne staatliche Bevormundung ihr eigenes Leben gestalten
können,
-
in dem Eigentum und Eigenart jedes Menschen als unverletzlich geachtet werden,
-
in dem der Staatsapparat zum wirklichen Diener der Menschen geworden ist,
-
in dem eine echte Gewaltenteilung herrscht,
-
in dem uneingeschränkte Vertragsfreiheit herrscht,
-
in dem
Regierung und Bürger gleichberechtigte Vertragspartner sind.
[1]
Libertäre sind keine Revolutionäre, die von heute auf morgen ihr Land verändern
wollen, sie sich vielmehr nach Möglichkeiten, ihre Ziele langfristig zu
erreichen. Jeder Schritt in die Richtung für mehr Freiheit wird unterstützt.
Da für Libertäre nur eine Gesellschaft nach dem Marktprinzip funktioniert kann,
seht für sie der Laissez-faire in Gesellschaft und Wirtschaft an erster Stelle.
Damit gehen die Libertären in ihren Forderungen weiter als die klassischen Liberalen, die einen
Minimalstaat als Voraussetzung für die Freiheit des Individuum ansehen.
Quellen
[1]
Libertäre Plattform in der FDP
| |








|